Ein Instagram-Video, in dem eine der bekanntesten Frauen des deutschen Fernsehens mit den Tränen kämpft, sagt oft mehr als jede Homestory. Genau das ist Verona Pooth Ende Juni 2026 passiert, wenige Tage nachdem der Verkauf ihrer Familienvilla in Meerbusch bekannt wurde. Der Umzug nach Dubai, den sie mit ihrer Familie längst vollzogen hatte, war damit endgültig – und plötzlich wirkte die sonst so abgeklärte Geschäftsfrau Verona Pooth ungewohnt verletzlich.
Wer die Schlagzeilen der letzten Monate verfolgt hat, kennt die Eckdaten: Auswanderung an den Golf, ein geschätztes Vermögen von rund 20 Millionen Euro, ein Sohn, der in Dubai lebt. Was in den meisten Berichten dagegen untergeht, ist die eigentlich spannendere Frage dahinter – warum eine Frau, die beruflich so eng mit Deutschland verwoben bleibt, überhaupt geht. Genau dieses Spannungsfeld zwischen emotionalem Abschied und beruflicher Bindung ist der rote Faden dieses Textes.
Der Verkauf, der alles besiegelt hat
Die Villa in Meerbusch bei Düsseldorf war mehr als nur eine Adresse. Dort lebte die Familie Pooth über Jahre, dort wuchsen die Söhne Diego und Rocco auf, dort fanden viele der öffentlichen Auftritte statt, die Verona Pooth zu einem festen Bestandteil deutscher Boulevardberichterstattung machten.
Als bekannt wurde, dass die Familie ihr Anwesen verkauft hat, war damit ein Schlussstrich gezogen, der weit über eine reine Immobilientransaktion hinausging. Die Familie lebt zwar bereits seit 2025 überwiegend in Dubai, doch solange die Villa noch existierte, blieb ein Stück Deutschland greifbar. Mit dem Verkauf verschwand genau dieser Rückzugsort.
Verona Pooth selbst machte daraus keinen Hehl. In einer Instagram-Story beschrieb sie den Moment als echten emotionalen Einschnitt und sprach davon, dass ihr dabei die Tränen gekommen seien. Auch ihrem Mann Franjo sei der endgültige Abschied schwergefallen, wie sie andeutete.
Warum die Tränen kamen – und wen sie nicht betrafen
Interessant ist, wie unterschiedlich der Umzug innerhalb der Familie verarbeitet wurde. Während Verona Pooth selbst mit dem Abschied haderte, beschrieb sie den Schritt für ihre beiden Söhne als deutlich unkomplizierter.
Sohn Diego geht mittlerweile ohnehin eigene Wege und ist beruflich unabhängig von den Eltern unterwegs. Der jüngere Sohn Rocco wiederum war zum Zeitpunkt des Villa-Verkaufs bereits vollständig in Dubai angekommen und in seinem neuen Alltag integriert.
Diese Aufteilung zeigt etwas, das in vielen Homestorys über Verona Pooth zu kurz kommt: Der Umzug war kein einheitliches Familienprojekt mit einer gemeinsamen Emotion, sondern ein Prozess, den jedes Familienmitglied auf seine eigene Weise durchlebte. Für die Mutter blieb die Villa ein emotionaler Anker, für die erwachsenen Söhne längst Vergangenheit.
Das Doppelleben zwischen Dubai und Deutschland
Genau hier beginnt der Teil der Geschichte, den die meisten Artikel zum Thema Verona Pooth ausblenden. Wer auswandert, zieht sich in der Regel zumindest beruflich zurück. Bei Verona Pooth ist das Gegenteil der Fall.
Trotz des Wohnsitzes am Golf bleibt sie beruflich so aktiv in Deutschland wie schon lange nicht mehr. Sie sitzt weiterhin in der Jury von „The Masked Singer“ und moderiert die Realityshow „Villa der Versuchung“, die im Sommer 2025 startete und großen Anklang fand.
Villa der Versuchung: Staffel zwei als Fixpunkt
Für August 2026 ist bereits die zweite Staffel von „Villa der Versuchung“ terminiert, erneut mit Verona Pooth als Gesicht der Show. Sie selbst hat im Vorfeld öffentlich betont, dass die neue Staffel besonders intensiv werde, und sprach mit Blick auf gesundheitliche Zwischenfälle einzelner Kandidaten sogar davon, dass es teilweise „um Leben und Tod“ gehe.
Das bedeutet konkret: Regelmäßige Reisen zwischen Dubai und Deutschland gehören für Verona Pooth inzwischen zum Alltag. Auch ihr Mann Franjo ist geschäftlich weiterhin häufig hierzulande unterwegs. Der Umzug ist damit weniger ein vollständiger Bruch als vielmehr eine Verlagerung des Lebensmittelpunkts – bei gleichzeitigem Festhalten an den beruflichen Wurzeln in Deutschland.
Diese Konstellation erklärt auch, warum der Villa-Verkauf so symbolisch aufgeladen war. Er markierte nicht das Ende ihrer Verbindung zu Deutschland, sondern das Ende eines physischen Ortes, während die berufliche Bindung bestehen bleibt.
Was der Umzug über ihr Vermögen verrät
Der Wechsel nach Dubai lässt sich auch wirtschaftlich einordnen. Verona Pooths Vermögen wird von verschiedenen Quellen unterschiedlich beziffert, meist jedoch im Bereich von 10 bis 20 Millionen Euro, aufgebaut über Jahrzehnte durch Werbeverträge, TV-Gagen, eigene Marken wie die Dessous-Linie „Veronas Dreams“ sowie unternehmerische Beteiligungen gemeinsam mit ihrem Mann Franjo.
Dubai gilt für vermögende Unternehmerfamilien seit Jahren als attraktiver Standort, unter anderem wegen steuerlicher Rahmenbedingungen und der Nähe zu internationalen Geschäftsfeldern. Der Verkauf der Meerbuscher Villa passt in dieses Bild einer strategischen Neuausrichtung, bei der private Wohnsitzentscheidungen und geschäftliche Überlegungen ineinandergreifen.
Gleichzeitig zeigt ein anderer aktueller Vorgang, dass selbst bei sichtbarem Wohlstand nicht alles glattläuft. Erst im Mai 2026 wies das Landgericht Düsseldorf eine Zivilklage der Familie Pooth gegen einen Versicherungsmakler ab. Es ging um einen Schmuckdiebstahl aus dem Jahr 2021, bei dem unter anderem Hochzeitsschmuck gestohlen wurde und bis heute verschwunden bleibt. Der Fall macht deutlich, dass Prominenten-Vermögen zwar öffentlich sichtbar, aber ebenso verletzlich sein kann wie jedes andere Vermögen auch.
Die Familie in Dubai: Söhne mit eigenen Wegen
Auch die Kinder von Verona Pooth stehen zunehmend im Rampenlicht. Sohn San Diego hat sich in den vergangenen Jahren eine eigene Karriere als Model aufgebaut und gewann 2025 die RTL-Tanzshow „Let’s Dance“, worauf die Familie erkennbar stolz ist.
Rocco wiederum, der jüngere Sohn, hatte zwischenzeitlich mit einer persönlichen Krise in Dubai zu kämpfen und kehrte zeitweise nach Deutschland zurück, bevor er endgültig in seinem neuen Lebensmittelpunkt ankam. Diese Episode zeigt, dass auch für die jüngere Generation der Pooths der Wechsel zwischen zwei Welten kein reibungsloser Prozess war.
FAQ: Die wichtigsten Fragen zu Verona Pooth
Wer ist Verona Pooth?
Verona Pooth, geboren als Verona Feldbusch am 30. April 1968 in La Paz, Bolivien, ist eine deutsche Fernsehmoderatorin, Schauspielerin und Unternehmerin. Bekannt wurde sie in den 1990er-Jahren als Miss Germany und durch ihre eigenen TV-Formate.
Warum ist Verona Pooth nach Dubai gezogen?
Die Familie lebt seit 2025 überwiegend in Dubai. Als Gründe gelten sowohl private als auch geschäftliche Überlegungen, wobei Dubai für vermögende Unternehmerfamilien als attraktiver Wohnsitz mit vorteilhaften Rahmenbedingungen gilt.
Arbeitet Verona Pooth noch für das deutsche Fernsehen?
Ja. Sie moderiert weiterhin „Villa der Versuchung“, deren zweite Staffel für August 2026 angekündigt ist, und ist Teil der Jury von „The Masked Singer“. Beruflich bleibt sie damit trotz Wohnsitzwechsel eng an Deutschland gebunden.
Wie hoch ist das Vermögen von Verona Pooth?
Schätzungen bewegen sich meist zwischen 10 und 20 Millionen Euro, aufgebaut durch Werbeverträge, TV-Auftritte, eigene Marken und unternehmerische Beteiligungen gemeinsam mit ihrem Mann Franjo Pooth.
Wie hat Verona Pooth auf den Verkauf ihrer Villa reagiert?
Sie beschrieb den Moment in einer Instagram-Story als emotional sehr belastend und sprach davon, dass ihr die Tränen gekommen seien. Für ihre erwachsenen Söhne sei der Abschied dagegen deutlich leichter gewesen.
Fazit
Der Fall Verona Pooth zeigt, wie wenig sich Auswanderung und berufliche Bindung gegenseitig ausschließen müssen. Der Verkauf der Villa in Meerbusch war ein emotionaler Schlussstrich, kein beruflicher. Solange Formate wie „Villa der Versuchung“ weiterlaufen, bleibt Verona Pooth im deutschen Fernsehen präsent – auch wenn ihr Lebensmittelpunkt inzwischen am Persischen Golf liegt.
Aktuelle Blogbeiträge: Marwa Eldesouki Figur, Finn Pilawa, Ursula Karven wird zum ersten Mal Oma







