Shopping cart

No Widget Added

Please add some widget in Offcanvs Sidebar

Berühmtheit

Lina Kimmich: Die Juristin, die das Herz des DFB-Kapitäns gewann

Lina Kimmich: Die Juristin, die das Herz des DFB-Kapitäns gewann

Anfang März 2025 lag Lina Kimmich alleine zu Hause im Bett. Ihr Mann rief an. „Komm, wir gehen. Ich wechsle.”

Was dann passierte, hätte sie selbst überrascht: „Ich hab’ kurz geweint. Und da hab’ ich gemerkt: Ich will nicht gehen.”

Dieser Satz – festgehalten in der ZDF-Dokumentation „Kapitän Kimmich” – sagt mehr über Lina Kimmich aus als jedes Foto auf einer Fußballtribüne. Er zeigt eine Frau, die weit mehr ist als die Frau eines Fußballers. Und die das selbst vielleicht noch nicht ganz so sieht.

Wer ist Lina Kimmich? Ein Name, der jahrelang im Schatten stand

Lina Kimmich, geboren am 25. September 1991 als Lina Meyer in der Nähe von Leipzig, ist ausgebildete Juristin. Sie hat Rechtswissenschaften studiert, ihr Staatsexamen abgelegt und arbeitet als Anwältin.

Das klingt nach einer klaren Biographie. Aber die Öffentlichkeit hat sie lange anders wahrgenommen: als Begleitung. Als Tribünengast. Als die Frau hinter Joshua Kimmich.

Was dabei übersehen wird: Lina Kimmich hat ihre eigene Geschichte. Eine, die nicht mit dem Fußball begann – sondern in einem Fanshop.

Das Kennenlernen: Fanshop, Fernbeziehung, vier Kinder

2014, RB Leipzig. Joshua Kimmich, damals 19 Jahre alt, steht am Anfang seiner Profikarriere. Lina Meyer studiert Jura und jobbt nebenbei im Ticket- und Fanshop des Vereins. Aus diesem Aufeinandertreffen wird zunächst Freundschaft, dann Beziehung.

„Es war nicht Liebe auf den ersten Blick. Nur weil er mich damals zum Lachen gebracht hat, habe ich mich auf ihn eingelassen”, sagte sie in einem ZDF-Interview. Und: „Am Anfang hat man natürlich gedacht, dass das nicht lange hält.”

Als Kimmich 2015 zum FC Bayern München wechselt, führen die beiden zunächst eine Fernbeziehung. Lina bleibt in Leipzig, um ihr Staatsexamen zu beenden. Erst danach folgt sie ihm nach München.

Es ist ein Kompromiss, den Kimmich später öffentlich würdigt: „Sie hat sozusagen ihr Leben für mich aufgegeben. Die Leute denken immer, dass die Spielerfrauen ein tolles Leben haben, dabei lassen sie häufig Freunde und Familie zurück.”

Heute leben sie in München-Harlaching. Sie sind seit Juni 2022 verheiratet – eine Zeremonie am Tegernsee, die so diskret stattfand, dass die Öffentlichkeit kaum Bilder zu sehen bekam. Vier Kinder hat das Paar: Töchter und Söhne, deren Namen weitgehend unter Verschluss bleiben.

Die ZDF-Dokumentation: Ein seltener Blick hinter die Kulisse

Zur WM 2026 erschien „Kapitän Kimmich” – eine ZDF-Dokumentation, die den DFB-Kapitän von der Heim-EM 2024 bis zum Turnier in den USA, Kanada und Mexiko begleitet. Und zum ersten Mal lässt Lina Kimmich die Kamera wirklich nah ran.

Sie erzählt von dem Moment, als Joshua ihr vom möglichen Wechsel berichtete. Sie schildert, wie sie seine Vertragsverhandlungen mit dem FC Bayern erlebt hat – nicht als distanzierte Beobachterin, sondern als Frau, die betroffen war. Die nicht einfach mitgezogen wäre.

„Ich hab’ kurz geweint. Und da hab’ ich gemerkt: Ich will nicht gehen.”

Es ist ein Satz, der die Illusion vom einfachen Leben als Spielerfrau nachhaltig erschüttert. Lina Kimmich ist keine Begleiterin. Sie ist eine Frau mit eigenen Wurzeln, eigenen Bindungen – und der Bereitschaft, sich immer wieder neu zu entscheiden.

Die Stiftung: Wo Linas Engagement über die Familie hinausgeht

Lina Kimmich ist nicht nur Mutter und Juristin. Sie ist gemeinsam mit Joshua aktiv in der Stiftung „Glaub an dich” eingebunden – einem Projekt, das Kinder in schwierigen Lebenslagen unterstützt.

Es ist ein Engagement, das über das übliche Promi-Charity-Muster hinausgeht. Die Stiftung ist kein Marketing-Instrument, sondern ein langfristiges Projekt – gegründet aus einer Überzeugung heraus, die beide teilen.

Dass Lina dabei nicht im Hintergrund bleibt, sondern aktiv mitgestaltet, ist ein Zeichen: Sie führt kein Leben im Schatten. Sie hat einen Platz gefunden, der ihr gehört.

Vier Kinder und eine WM: Was das bedeutet

Zur WM 2026 – Deutschland spielt das erste Gruppenspiel am 14. Juni gegen Japan – reist Lina Kimmich mit vier Kindern im Schlepptau an die Seite ihres Mannes. Es ist keine Urlaubsreise. Es ist Begleitung in dem umfassendsten Sinne des Wortes.

Was das im Alltag bedeutet, ahnen die meisten Menschen nicht. Zeitverschiebung, fremde Länder, Kinder in drei verschiedenen Altersstufen – und das alles unter medialem Dauerbeschuss, der mit dem WM-Turnier exponentiell zunimmt.

Lina Kimmich hat sich daran gewöhnt. Sie tut es seit über zehn Jahren. Und sie tut es mit einer Gelassenheit, die man in der ZDF-Doku deutlich sieht: kein Getue, kein Aufwand um Aufmerksamkeit. Einfach präsent sein – für sich, für die Familie, für den Mann.

Wie wir in unserem Artikel über Helene Fischer Kinder beschrieben haben, ist die Fähigkeit, als öffentliche Person trotzdem ein privates Familienleben zu führen, eine der unterschätztesten Leistungen im Umfeld von Stars. Lina Kimmich beherrscht sie mit bemerkenswerter Konsequenz.

Was Lina Kimmich von anderen Spielerfrauen unterscheidet

Die WM 2026 bringt eine ganze Reihe von Spielerfrauen ins Rampenlicht. Sophia Havertz, Candice Brook an der Seite von Leroy Sané, Anika Bissel als Ehefrau von Manuel Neuer. Jede von ihnen ist anders. Und jede setzt andere Prioritäten.

Lina Kimmich ist die leiseste von ihnen. Sie hat auf Instagram eine Präsenz, aber keine Marke. Sie gibt Interviews, aber selten. Sie ist Juristin von Beruf – ein Detail, das im Spielerfrau-Kontext selten Erwähnung findet, aber viel erklärt: Sie hat ein Fundament jenseits des Fußballs.

Was das bedeutet, wenn die Karriere ihres Mannes irgendwann endet? Lina Kimmich wird bleiben, wer sie ist. Die Fußballstadien werden schweigen. Die Juristin und Mutter wird noch da sein.

Laut ZDF gehört die Dokumentation „Kapitän Kimmich” zu den meistgesehenen Sportdokus des Jahres 2026 – ein Zeichen dafür, wie groß das Interesse an dem Mann und seinem Umfeld ist. Und an der Frau, die bisher so wenig von sich preisgegeben hat.

Fazit

Lina Kimmich ist die Frau, die Deutschland vor der WM 2026 endlich kennenlernt. Nicht weil sie es wollte – sondern weil eine ZDF-Doku es ermöglicht hat.

Was man sieht, ist eine Frau ohne Allüren. Eine Juristin, die ihrem Mann gefolgt ist – nicht blind, sondern mit offenem Herzen und klaren Grenzen. Die vier Kinder großzieht, eine Stiftung mitträgt und trotzdem ihren eigenen Beruf nicht aufgegeben hat.

Die WM 2026 in Nordamerika ist Joshuah Kimmichs nächste große Aufgabe. An seiner Seite: Lina. Nicht als Beiwerk. Sondern als Stütze.

Das ist mehr, als die meisten wissen. Und mehr, als das Label „Spielerfrau” beschreiben kann.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer ist Lina Kimmich? Lina Kimmich, geborene Meyer, ist die Ehefrau von DFB-Kapitän Joshua Kimmich. Sie wurde am 25. September 1991 in der Nähe von Leipzig geboren und ist ausgebildete Juristin.

Wie haben sich Lina und Joshua Kimmich kennengelernt? Die beiden lernten sich 2014 kennen, als Joshua Kimmich bei RB Leipzig spielte und Lina dort neben ihrem Jurastudium im Fanshop arbeitete. Laut eigener Aussage war es nicht Liebe auf den ersten Blick.

Wann haben Lina und Joshua Kimmich geheiratet? Das Paar heiratete im Juni 2022 am Tegernsee. Lina legte dabei ihren Mädchennamen Meyer ab und trägt seitdem den Nachnamen Kimmich.

Wie viele Kinder haben Lina und Joshua Kimmich? Das Paar hat vier Kinder. Lina Kimmich hält die Kinder weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus.

Was macht Lina Kimmich beruflich? Lina Kimmich ist ausgebildete Juristin. Sie engagiert sich außerdem in der Stiftung „Glaub an dich”, die sie gemeinsam mit Joshua Kimmich gegründet hat.

Wo ist Lina Kimmich bei der WM 2026 zu sehen? Sie begleitet Joshua Kimmich zur WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. In der ZDF-Dokumentation „Kapitän Kimmich” ist sie erstmals ausführlich vor der Kamera zu sehen.

Weitere Artikel zum Thema:Florian Silbereisen Freundin 2026: Was wir wissen – und was er bewusst verbirgtSvenja Jauch: Was das Schweigen einer Familie über uns verrät

Hinterlasse eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. *

Verwandter Beitrag