Am 22. Juni 2026 postete Collien Fernandes ein Foto auf Instagram. Sie trägt ein weißes Kleid. Auf einer Karte im Bild steht „Happy Wedding-Day” – das Wort „Wedding” ist durchgestrichen. Dazu schrieb sie: „Heute war mein Hochzeitstag. Ab diesem Jahr nicht mehr.”
Es war ein Satz, den viele lange erwartet hatten. Und gleichzeitig einer, der nichts von dem wegnimmt, was hinter ihm liegt.
Collien Fernandes und Christian Ulmen waren 14 Jahre verheiratet. Im September 2025 wurde die Trennung öffentlich. Im Februar 2026 folgte die Scheidung. Jetzt, an ihrem ehemaligen Hochzeitstag, zieht sie einen letzten symbolischen Schlussstrich.
Was am Anfang war
Die Ehe begann schnell. Collien Fernandes und Christian Ulmen lernten sich kennen – und heirateten nach drei Monaten Beziehung. Die Entscheidung sei von Ulmen ausgegangen, sagte Fernandes später in einem Podcast. Es war spontan. Es war 2011.
Gemeinsam haben die beiden eine Tochter. Sie lebten lange in Berlin, zogen 2023 gemeinsam nach Mallorca – ein Tapetenwechsel, der der Ehe nicht mehr helfen konnte. Im September 2025 wurde die Trennung öffentlich.
Die schweren Vorwürfe
Was die Scheidung von Fernandes und Ulmen von anderen Promi-Trennungen unterscheidet, ist das, was sie öffentlich machte.
Im März 2026 veröffentlichte der Spiegel eine große Titelgeschichte. Im Zentrum stand ein schwerwiegender Vorwurf: Collien Fernandes beschuldigte Christian Ulmen, KI-generierte Pornografie – sogenannte Deepfakes – mit ihrem Gesicht erstellt oder verbreitet zu haben. Die Veröffentlichung löste eine breite gesellschaftliche Debatte aus: über digitale Gewalt, über Strafbarkeitslücken im deutschen Recht, über den Schutz von Frauen im digitalen Raum.
Collien Fernandes wurde seitdem zu einer öffentlichen Stimme in dieser Diskussion. Sie sprach auf Demonstrationen gegen digitale Gewalt, gab Interviews, nahm Gesprächsangebote von Medien an. Ihr Name wird seither in einer anderen Weise genannt – nicht als Frau neben einem Komiker, sondern als Frau, die etwas Wichtiges sagt.
Christian Ulmen hat sich zu den Vorwürfen nicht öffentlich geäußert.
Ein Tattoo, ein Neubeginn
Wenige Monate nach der Scheidung sprach Collien Fernandes in einer ZDF-Reportage offen über ihr neues Leben als Single. Was sie dort sagte, war so direkt, dass man zweimal hinschaute.
Sie habe das Tattoo mit den Initialen ihres Ex-Mannes überstechen lassen. „Das Alte weg und was Neues hin.”
Sie habe eine Promi-Dating-App ausprobiert – und sie sofort wieder deinstalliert. „Ich will die alle nicht, das ist ja alles schlimm. Boah, kann ich mich direkt wieder abmelden?” Ihr Fazit: bevor man sich auf Neues einlasse, müsse man über das Alte hinweggekommen sein. „Sonst bist du ja immer am Vergleichen.”
Was Liebe für sie ist: „Etwas, das man nicht planen kann, aber es ist so ein starkes Gefühl und das ist dann einfach da oder nicht.”
Der Hochzeitstag als Wendepunkt
Dass sie genau an ihrem ehemaligen Hochzeitstag gepostet hat, ist kein Zufall. Es ist ein bewusster Akt der Selbstermächtigung.
Das Datum, das jahrelang mit etwas Gemeinsamen verbunden war, gehört jetzt ihr allein. Mit einem durchgestrichenen Wort, einem weißen Kleid und einem knappen Satz hat sie es sich zurückgenommen.
Die Reaktion in der Community war überwältigend. „Ich hoffe, du feierst eine ordentliche Scheidungsparty”, schrieb ein Follower. Ein anderer: „Ich finds saustark, wie du mit deiner schwierigen Lebensphase umgehst!” Viele hinterließen rote Herzen.
Collien Fernandes zitierte kurz zuvor Miley Cyrus auf Instagram: „Ich habe nicht schlecht über dich geredet. Ich habe darüber gesprochen, was du mir angetan hast. Wenn dich das schlecht aussehen lässt, ist das deine Sache und die deines Verhaltens. Die Wahrheit über meine Erfahrung zu sagen, ist keine Bitterkeit. Es ist Klarheit.”
Es ist der Satz, der alles zusammenfasst, was Collien Fernandes in den letzten Monaten gesagt und getan hat.
Wie wir in unserem Artikel über Cora Schumacher beschrieben haben, gibt es Frauen, die nach dem Ende einer langen Beziehung nicht schweigen – sondern reden. Und die damit nicht nur für sich sprechen, sondern für viele andere.
Fazit
Collien Fernandes hat ihre Scheidung von Christian Ulmen auf ihre Art abgeschlossen: mit einem durchgestrichenen Wort auf einer Karte, einem Instagram-Post und dem Satz, dass dieser Hochzeitstag ihr letzter war.
Was dahinter liegt, ist mehr als eine zerbrochene Ehe. Es sind schwere Vorwürfe, eine gesellschaftliche Debatte, ein neues Leben als Single und die Entscheidung, öffentlich zu sprechen – auch wenn es einfacher wäre zu schweigen.
Collien Fernandes hat sich für die Klarheit entschieden. Und das bleibt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Sind Collien Fernandes und Christian Ulmen geschieden? Ja. Die Scheidung wurde im Februar 2026 vollzogen. Die Trennung war im September 2025 öffentlich geworden.
Was hat Collien Fernandes Christian Ulmen vorgeworfen? Im März 2026 veröffentlichte der Spiegel schwere Vorwürfe: Fernandes beschuldigte Ulmen, KI-generierte Pornografie mit ihrem Gesicht erstellt oder verbreitet zu haben. Ulmen hat sich dazu nicht geäußert.
Was hat Collien Fernandes an ihrem ehemaligen Hochzeitstag gepostet? Sie teilte am 22. Juni 2026 ein Foto mit einem Bild, auf dem „Happy Wedding-Day” steht – mit durchgestrichenem „Wedding”. Dazu schrieb sie: „Heute war mein Hochzeitstag. Ab diesem Jahr nicht mehr.”
Haben Collien Fernandes und Christian Ulmen Kinder? Ja. Sie haben eine gemeinsame Tochter.
Was hat Collien Fernandes über das Dating nach der Scheidung gesagt? In einer ZDF-Reportage erzählte sie, dass sie eine Promi-Dating-App ausprobiert und sofort wieder gelöscht habe. Bevor man sich auf Neues einlasse, müsse man über das Alte hinweggekommen sein.
Was hat Collien Fernandes mit dem Tattoo gemacht? Sie ließ das Tattoo mit den Initialen ihres Ex-Mannes Christian Ulmen überstechen. Ihr Kommentar: „Das Alte weg und was Neues hin.”
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