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Berühmtheit

Joel Mattli: Der Schweizer, der Let’s Dance 2026 fast gewonnen hätte

Joel Mattli: Der Schweizer, der Let's Dance 2026 fast gewonnen hätte

Nur ein einziger Punkt trennte Joel Mattli vom Titel Dancing Star 2026. Der Schweizer Ninja-Warrior-Athlet ging mit 443 Punkten als Topfavorit in das große Finale – und verlor trotzdem. Nicht wegen einer schlechten Leistung. Sondern weil Anna-Carina Woitschack an diesem Abend das Unmögliche möglich machte: drei Mal hintereinander Höchstnoten.

Wer ist der Mann, der Deutschland fast zum Schweizer Meister gemacht hätte?

Ninja Warrior, Modell, Speaker: Wer Joel Mattli wirklich ist

Joel Mattli wurde am 24. April 1994 in Zürich geboren. Er wächst im Kanton Zürich auf – eine Herkunft, die in der deutschen Unterhaltungsbranche selten ist. Während deutsche Promis oft jahrelang im Fernsehen präsent sind, bevor der Rest Deutschlands ihren Namen kennt, kam Mattli quasi über Nacht auf den Schirm.

Der Grund: „Ninja Warrior Germany”. In der Extremsport-Show auf RTL bewies er wiederholt, was sein Körper kann – und wurde zum Publikumsliebling. Nicht wegen Drama oder Skandalen, sondern wegen schlichter physischer Leistung und einer Ausstrahlung, die Zuschauer anzieht wie ein Magnet.

Doch Mattli ist mehr als Hindernis-Athlet. Er arbeitet als Model und Werbegesicht, ist als Schauspieler tätig und hat sich als Coach und Performance-Speaker einen Namen gemacht. Im Mittelpunkt seiner Vorträge steht ein Thema, das ihn selbst antreibt: Wie man persönliche Grenzen erweitert, mentale Stärke entwickelt und im entscheidenden Moment Höchstleistung abruft.

Aus dem Sportstudio direkt ins Beratungsgeschäft – das ist ein Weg, den nicht viele gehen. Mattli hat ihn konsequent beschritten.

Von der Kennenlernshow ins Finale: Seine Let’s Dance-Reise

Als Joel Mattli 2026 bei der Kennenlernshow von „Let’s Dance” auftrat, war die Reaktion des Juryvorsitzenden Joachim Llambi eindeutig. Er sicherte sich direkt das Ticket für die zweite Runde – ein Direkteinstieg, der nur den stärksten Kandidaten vorbehalten ist.

Seine Tanzpartnerin war Malika Dzumaev. Die beiden harmonierten von Beginn an – so gut, dass Llambi sich nach der Kennenlernshow einen Witz erlaubte: „Ich habe ein gutes Gefühl, dass die Malika irgendwann nach Zürich zieht. Ich weiß nicht, warum. Gerüchte, Gerüchte, Gerüchte.”

Was Mattli von vielen anderen Kandidaten unterschied: Er brachte körperliche Grundvoraussetzungen mit, die für einen Profitänzer sprechen – Kraft, Koordination, Körperbewusstsein. Was fehlt, ist die spezifische Tanztechnik. Die aber eignet man sich an. Und Mattli eignet sie sich schnell an.

Über die Wochen steigerte er sich kontinuierlich. Keine Ausreißer nach unten, keine Aussetzer, kein Drama. Nur: immer besser werden.

Der Punkt, der fehlt: Was im Finale passierte

Vor Show 12 führte Mattli mit 443 Punkten. Anna-Carina Woitschack lag mit 442 Punkten unmittelbar dahinter. In der Geschichte der Show hatte es ein so knappes Finalfeld noch nicht gegeben.

Im Finale selbst lieferte Mattli starke Tänze. Er machte keine groben Fehler. Er war, was er die ganze Staffel lang war: konstant, professionell, präzise.

Aber Woitschack war an diesem Abend in einem anderen Aggregatzustand. Dreimal Höchstnote. Dreimal 30 von 30 Punkten. Das ist keine Leistung, gegen die man sich mit einer normalen Bestleistung durchsetzt.

Platz zwei. Und ein Applaus, der zeigte, dass das Publikum weiß: Das hier war kein Versagen. Das war Pech.

Freundin? Was über Mattlis Privatleben bekannt ist

Joel Mattli hält sein Privatleben konsequent aus der Öffentlichkeit heraus. Es gibt keine Hinweise auf eine aktuelle Beziehung, keine Instagram-Posts mit einer Partnerin, keine öffentlichen Statements.

Das ist ungewöhnlich für jemanden, der in einer Sendung mit so hoher Reichweite mitgemacht hat. Und es ist eine bewusste Entscheidung. In einem Format, in dem Paparazzi-Fotos und Beziehungsgerüchte zum Standard gehören, ist vollständiges Schweigen über das Privatleben eine Art Gegenbewegung.

Was die Gerüchte um ihn und Tanzpartnerin Malika Dzumaev betrifft: Beide haben dazu geschwiegen. Llambi machte einen Witz. Mehr gibt es nicht zu sagen – und das ist vielleicht genau die Antwort.

Der Schweizer in Deutschland: Ein seltenes Phänomen

Es gibt wenige Schweizer, die im deutschen Fernsehgeschäft dauerhaft Fuß fassen. Die Branche ist eng, die Netzwerke gewachsen, die Türen nicht immer offen für Außenseiter.

Joel Mattli hat das anders gemacht. Nicht durch Beziehungen oder Casting-Shows, sondern durch Sport. Durch eine Disziplin, die keine Herkunft kennt – nur Leistung.

Dass er nun auch auf dem Tanzparkett zu den Besten gehört, ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis einer Mentalität, die er selbst in seinen Vorträgen beschreibt: persönliche Grenzen sind nicht Wände, sondern Startpunkte.

Wie wir in unserem Artikel über Alex Kumptner beschrieben haben, ist es oft genau diese Mentalität – der Schritt über die eigene Komfortzone – die aus TV-Bekanntheit echte Karriere macht. Bei Mattli sind alle Zeichen vorhanden.

Was nach Let’s Dance kommt

Nach dem zweiten Platz bei „Let’s Dance” steht Joel Mattli vor einer Frage, die sich viele erfolgreiche Show-Teilnehmer stellen müssen: Was jetzt?

Die Antwort wird davon abhängen, ob er die Sichtbarkeit, die die Sendung gebracht hat, strategisch nutzt. Sein Profil – Athlet, Coach, Speaker, Modell – ist breit genug, um in verschiedene Richtungen zu wachsen. Ob Fernsehen, Bühne oder Business: Die Optionen sind offen.

Was sicher ist: Deutschland hat einen Schweizer kennengelernt. Und der zweite Platz beim knappsten Finale der Let’s Dance-Geschichte ist kein schlechter Start.

Laut Abendzeitung München ist Mattli der erste Finalist der Show, der sowohl durch sportliche Perfektion als auch durch ein konsequent diskretes Privatleben auffiel – eine Kombination, die in der Welt des Reality-TV alles andere als selbstverständlich ist.

Fazit

Joel Mattli hat bei „Let’s Dance” 2026 den zweiten Platz belegt – und das mit einer Leistung, die in fast jeder anderen Staffel zum Sieg gereicht hätte. Nur ein Punkt trennte ihn vom Titel. Und eine Anna-Carina Woitschack, die an diesem Abend schlicht unschlagbar war.

Was bleibt, ist das Bild eines Sportlers, der gezeigt hat, dass seine Fähigkeiten weit über den Ninja-Parcours hinausgehen. Konzentriert, konstant, klasse – und mit einer Diskretion, die in der Glitzerwelt von RTL auffällt wie ein Schweigen in einer lauten Halle.

Wer Joel Mattli ist, hat Deutschland 2026 gesehen. Was er noch wird, ist die offene Frage.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer ist Joel Mattli? Joel Mattli ist ein Schweizer Athlet, geboren am 24. April 1994 in Zürich. Er wurde durch die RTL-Show „Ninja Warrior Germany” bekannt und arbeitet als Model, Schauspieler und Performance-Speaker.

Was hat Joel Mattli bei Let’s Dance 2026 erreicht? Er belegte den zweiten Platz in der 19. Staffel. Mit 443 Punkten war er vor dem Finale der Topfavorit, verlor jedoch gegen Anna-Carina Woitschack, die dreimal die Höchstnote erhielt.

Hat Joel Mattli eine Freundin? Öffentlich nicht bekannt. Mattli hält sein Privatleben konsequent aus der Öffentlichkeit heraus. Gerüchte um eine Romanze mit Tanzpartnerin Malika Dzumaev blieben unbestätigt.

Wer war Joel Mattlis Tanzpartnerin bei Let’s Dance 2026? Seine Tanzpartnerin war Profi-Tänzerin Malika Dzumaev. Die beiden harmonierten von Beginn an und sicherten sich bereits in der Kennenlernshow das Direktticket für Runde zwei.

Was macht Joel Mattli beruflich? Er ist Ninja-Warrior-Athlet, Model, Schauspieler und Performance-Speaker. Seine Vorträge drehen sich um mentale Stärke und das Erweitern persönlicher Grenzen.

Kommt Joel Mattli aus der Schweiz? Ja. Er wurde in Zürich geboren und lebt im Kanton Zürich. Er ist einer der wenigen Schweizer, die sich dauerhaft im deutschen TV-Geschäft etabliert haben.

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